Katharina Böhme, Physiotherapeutin für Kieferschmerzen

Meine Philosophie

Ich sehe Kieferbeschwerden nicht einfach nur als „verspannten Kiefer“. Denn meistens steckt viel mehr dahinter.

Kieferbeschwerden entwickeln sich oft über längere Zeit, zum Beispiel durch Stress, unbewusste Anspannung, wiederkehrende Bewegungsmuster oder Gewohnheiten im Alltag. Gleichzeitig können auch Faktoren wie Genetik, eingeschränkte Nasenatmung, die Kieferentwicklung in Kindheit und Jugend oder bestimmte Zahnbehandlungen eine Rolle spielen. 

Genau deshalb schaue ich nie nur auf den Kiefer allein. Mich interessiert, warum dein Körper überhaupt ständig in diesen Spannungsmodus rutscht und was er wirklich braucht, um wieder mehr Ruhe zu finden. In meiner Arbeit geht es darum, diese Zusammenhänge verständlich zu machen und gemeinsam neue Wege zu finden, damit dein Körper nicht dauerhaft gegen sich selbst arbeitet.

”Meine eigene Erfahrung hat mir gezeigt, wie viel möglich ist, wenn man den Körper nicht bekämpft, sondern versteht.

Fachliche Qualifikation

Meine Qualifikationen und Ausbildungen

Meine Fort- und Weiterbildungen

  • Kiefer- und Gesichtstherapie (Crafta)
  • Pranayama und achtsamkeitsbasierte Stressregulation (MBSR)
  • ganzheitliche Schmerz- und Spannungsregulation
  • körperorientierte Arbeit mit Stress und Nervensystem
  • Neuroathletiktraining
  • Cranio Sacrale Therapie
  • Coach & Mentaltrainerin
KnirschKlub Ansatz bei Kieferbeschwerden mit Yoga, Stressregulation, Kieferwissen und Therapie
KnirschKlub Ansatz bei Kieferbeschwerden mit Yoga, Stressregulation, Kieferwissen und Therapie

Warum ich anders arbeite

Ich kenne Kieferbeschwerden nicht nur aus meiner Arbeit, sondern auch aus eigener Erfahrung. Und genau dadurch wurde mir irgendwann klar: Kieferprobleme entstehen selten isoliert. Heute prägt genau dieser Blick auf Zusammenhänge meine Arbeit.

Ich hatte eigentlich schon immer Kopfschmerzen. Manchmal so stark, dass ich nur noch schlafen konnte. Eine richtige Diagnose habe ich lange nie bekommen und wusste deshalb auch nicht, woher all das eigentlich kam.

Heute kann ich viele meiner früheren Beschwerden auf meine CMD zurückführen und war ehrlich gesagt ein ziemliches Paradebeispiel für Bruxismus. Ein Risikofaktor für CMD können übrigens auch häufige Erkältungen oder Gehirnerschütterungen in der Kindheit sein. Als Pferdemädchen hatte ich davon definitiv genug. Später kamen dann Schwindel, Mund- und Kieferschmerzen sowie ein permanentes Ohrgeräusch dazu.

Während meiner eigenen Therapien und besonders in der CRAFTA-Ausbildung habe ich angefangen zu verstehen, wie viele scheinbar „komische“ Symptome eigentlich mit dem Kiefer zusammenhängen können: Lichtempfindlichkeit, empfindliche Ohren bei Wind oder Kälte, Übelkeit bei Bewegungen, Kopfschmerzen oder sogar die Vorliebe für weiches Essen.

Seitdem überrascht mich fast nichts mehr, was Patient*innen erzählen. Außer vielleicht die berühmte Kiefersperre hatte ich vieles selbst oder habe es zumindest schon oft gehört. Und genau das finde ich bis heute unglaublich spannend.

Ich weiß inzwischen auch, dass eine kurze Gesichtsmassage allein für viele Menschen einfach nicht ausreicht. Deshalb empfehle ich nichts, was ich nicht selbst ausprobiert oder wirklich sinnvoll finde.

Mich interessiert nicht nur „der Ort des Problems“, also der Kiefer selbst, sondern das gesamte Zusammenspiel dahinter: Zunge, Atmung, Zwerchfell, Beckenboden, Haltung oder sogar die Art zu sprechen.

Und wenn mich ein Thema interessiert, tauche ich komplett darin ein, lerne weiter und gebe dieses Wissen mit Begeisterung weiter. So ist über die Jahre ein ganzheitlicher Ansatz entstanden, obwohl ich mich anfangs eigentlich „nur“ mit dem Kiefer beschäftigen wollte.

Was mir wichtig ist

  • individuelle Begleitung statt starrer Programme
  • Ansätze, die sich realistisch in den Alltag integrieren lassen
  • nachhaltige Veränderung statt kurzfristiger Effekte
  • klare, verständliche Erklärungen ohne medizinisches Fachjargon
KnirschKlub Tools zur Kieferentspannung mit Übungen, Atmung und Selbstmassage

Dein Kiefer arbeitet nie allein

Verstehen statt nur behandeln

Viele Menschen konzentrieren sich bei Kieferbeschwerden nur auf den Schmerz selbst. Dabei bleiben die eigentlichen Auslöser oft unklar. Genau hier setze ich an: Ich vermittle verständlich, welche Faktoren Spannung im Kiefer wirklich beeinflussen und warum Beschwerden häufig immer wiederkehren.

In meiner Arbeit geht es nicht um noch mehr Druck, sondern um konkrete Strategien, bessere Körperwahrnehmung und alltagstaugliche Tools. Du lernst, welche Muster deine Beschwerden verstärken und wie du gezielt darauf Einfluss nehmen kannst, damit Spannung nicht ständig neu entsteht.

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Selbstwirksamkeit entwickeln

Ein zentraler Teil meiner Arbeit ist, dass du wieder selbst Einfluss nehmen kannst. Du entwickelst ein besseres Gefühl für deinen Körper und lernst, frühzeitig zu erkennen, wann sich Spannung aufbaut.

Du bekommst konkrete Werkzeuge an die Hand, die du im Alltag einsetzen kannst. Genau dann, wenn dein Kiefer reagiert. So entsteht nach und nach mehr Sicherheit im Umgang mit deinem Körper und mehr Unabhängigkeit von kurzfristigen Lösungen.